Der Journalismus übt seit jeher einen ganz besonderen Reiz auf junge Menschen aus. Journalist zu werden ist für viele das Traum-Berufsziel schlechthin. Dabei wird oft übersehen, dass es der Printbranche schon länger nicht mehr gut geht und Jobs für Journalisten rar gesät sind. Viele arbeiten von zu Hause aus als freie Mitarbeiter für verschiedenste Zeitungen und Zeitschriften und verdienen wenig. Aber der Beruf des Journalisten lockt natürlich auch mit glamourösen Aussichten. Ein Wunschziel vieler Nachwuchsjournalisten: Als Auslandskorrespondent in fremden Ländern zu arbeiten. Wie aber wird man Auslandskorrespondent? Und was sind die Tätigkeiten als Auslandskorrespondent? In Zusammenarbeit mit dem Portal http://www.Journalismus-Studieren.com haben wir hier einige Infos aufgeführt:
1.) Der Weg zum Auslandskorrespondenten:
Zu erst einmal das Positive: Es gibt keinen bestimmten festgelegten Karriereweg zum Berufsziel Auslandskorrespondent. Das ist aber auch gleichzeitig schon wieder der Nachteil, weil die verschiedensten Personen aus den verschiedensten Richtungen für diese Tätigkeit in Frage kommen können. In den meisten Fällen haben Auslandskorrespondenten erst ein Studium absolviert (z.B. ein Journalismus Studium oder aber ein allgemeineres Studium wie Politikwissenschaften, Internationale Beziehungen oder Germanistik) und haben dann eine journalistische Ausbildung durchlaufen. Das kann zum Beispiel ein Volontariat sein oder die freie Mitarbeit bei einer Zeitung.
Ganz wichtig ist auch die Auslandserfahrung. Natürlich will der Arbeitgeber, dass der Auslandskorrespondent vor Ort so effektiv wie nur möglich arbeitet. Es ist klar, dass man dazu die Sprache fließend beherrschen sollte, die in dem Zielland gesprochen wird. Außerdem schadet es nicht, zum Beispiel für ein Auslandssemester schon mal Land und Leute kennengelernt zu haben.
2.) Die Tätigkeiten
Auf einen Auslandskorrespondenten warten neue und vielfältigere Arbeitsfelder als in der heimischen Redaktion in Deutschland. Während man in der Heimatredaktion meist nur einem oder zwei Ressorts angehört, ist man im Ausland viel generalistischer unterwegs. Von der Berichterstattung über politische Wahlen bis hin zu Unglücken und neuen Attraktionen muss der Korrespondent viele Themengebiete abdecken.
Der Journalist fertigt auch die unterschiedlichsten Arten von Beiträgen an. Sei es eine Reportage oder eine Dokumentation oder eine Kurz-Meldung. Hierzu gehört natürlich auch, sich mit den entsprechenden Schreibstilen auszukennen.
3.) Anforderungen
Aus den obigen Zeilen ergeben sich die meisten Anforderungen schon. Ein Auslandskorrespondent sollte
- die entsprechende Fremdsprache beherrschen
- viel journalistische Erfahrung mitbringen
- sich schnell auf neue Situationen einstellen können
- eine gute Allgemeinbildung haben
- sich gut artikulieren können
- körperlich und seelisch belastbar sein
- und auch an Improvisationstalent darf es nicht mangeln.
Wer dies mitbringt und sich schon früh in Redaktionen mit internationalen Themen befasst, der kann den Sprung zum Auslandskorrespondenten schaffen.