Posts Tagged: Medien


4
Aug 10

Wie wird man Auslandskorrespondent?

Der Journalismus übt seit jeher einen ganz besonderen Reiz auf junge Menschen aus. Journalist zu werden ist für viele das Traum-Berufsziel schlechthin. Dabei wird oft übersehen, dass es der Printbranche schon länger nicht mehr gut geht und Jobs für Journalisten rar gesät sind. Viele arbeiten von zu Hause aus als freie Mitarbeiter für verschiedenste Zeitungen und Zeitschriften und verdienen wenig. Aber der Beruf des Journalisten lockt natürlich auch mit glamourösen Aussichten. Ein Wunschziel vieler Nachwuchsjournalisten: Als Auslandskorrespondent in fremden Ländern zu arbeiten. Wie aber wird man Auslandskorrespondent? Und was sind die Tätigkeiten als Auslandskorrespondent? In Zusammenarbeit mit dem Portal http://www.Journalismus-Studieren.com haben wir hier einige Infos aufgeführt:

1.) Der Weg zum Auslandskorrespondenten:

Zu erst einmal das Positive: Es gibt keinen bestimmten festgelegten Karriereweg zum Berufsziel Auslandskorrespondent. Das ist aber auch gleichzeitig schon wieder der Nachteil, weil die verschiedensten Personen aus den verschiedensten Richtungen für diese Tätigkeit in Frage kommen können. In den meisten Fällen haben Auslandskorrespondenten erst ein Studium absolviert (z.B. ein Journalismus Studium oder aber ein allgemeineres Studium wie Politikwissenschaften, Internationale Beziehungen oder Germanistik) und haben dann eine journalistische Ausbildung durchlaufen. Das kann zum Beispiel ein Volontariat sein oder die freie Mitarbeit bei einer Zeitung.

Ganz wichtig ist auch die Auslandserfahrung. Natürlich will der Arbeitgeber, dass der Auslandskorrespondent vor Ort so effektiv wie nur möglich arbeitet. Es ist klar, dass man dazu die Sprache fließend beherrschen sollte, die in dem Zielland gesprochen wird. Außerdem schadet es nicht, zum Beispiel für ein Auslandssemester schon mal Land und Leute kennengelernt zu haben.

2.) Die Tätigkeiten

Auf einen Auslandskorrespondenten warten neue und vielfältigere Arbeitsfelder als in der heimischen Redaktion in Deutschland. Während man in der Heimatredaktion meist nur einem oder zwei Ressorts angehört, ist man im Ausland viel generalistischer unterwegs. Von der Berichterstattung über politische Wahlen bis hin zu Unglücken und neuen Attraktionen muss der Korrespondent viele Themengebiete abdecken.

Der Journalist fertigt auch die unterschiedlichsten Arten von Beiträgen an. Sei es eine Reportage oder eine Dokumentation oder eine Kurz-Meldung. Hierzu gehört natürlich auch, sich mit den entsprechenden Schreibstilen auszukennen.

3.) Anforderungen

Aus den obigen Zeilen ergeben sich die meisten Anforderungen schon. Ein Auslandskorrespondent sollte

-      die entsprechende Fremdsprache beherrschen

-      viel journalistische Erfahrung mitbringen

-      sich schnell auf neue Situationen einstellen können

-      eine gute Allgemeinbildung haben

-      sich gut artikulieren können

-      körperlich und seelisch belastbar sein

-      und auch an Improvisationstalent darf es nicht mangeln.

Wer dies mitbringt und sich schon früh in Redaktionen mit internationalen Themen befasst, der kann den Sprung zum Auslandskorrespondenten schaffen.


2
Aug 10

Studium als Türöffner in die Werbebranche

Nach dem Abitur wollen viele ehemalige Schülerinnen und Schüler das richtige Studium finden. Die beliebtesten Fächer sind dabei die Rechtswissenschaften (besser bekannt als Jura), Volkswirtschaftslehre, Psychologie, Medizin und natürlich die Betriebswirtschaftslehre. Auch Studiengänge im Bereich Medien sind enorm begehrt, sei es Medienwissenschaften, Medienwirtschaft oder Media Management.

Wer sich aber schon immer für die glitzernde und anziehende Welt der Werbung und des Marketings interessiert hat, der ist mit einem Studium wie Medienmanagement oder Wirtschaftspsychologie gut beraten. „Wirtschaftspsychologie?“ wird sich der ein oder andere jetzt denken, „noch nie gehört.“ Da können wir Abhilfe schaffen und werden in den nächsten Zeilen einmal das Wirtschaftspsychologie Studium genauer beschreiben.

Was ist das?

Die Wirtschaftspsychologie entstand vor vielen Jahrzehnten aus der Kombination von Psychologie und Wirtschaftswissenschaften. Den Forscher ging es darum zu verstehen, wie sich Menschen im Umfeld der Marktwirtschaft bzw. der Ökonomie verhalten. Was veranlasst Menschen zum Kauf eines bestimmten Produkts? Wieso merken sie sich die eine Anzeige besser als die andere? Wie kann ich Aufmerksamkeit erregen und mein Produkt platzieren? Diese und viele weitere Fragen werden in der Wirtschaftspsychologie beantwortet.

Was lernt man?

Neben grundlegenden betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Fächern lernen die Studierenden auch die Bereiche der Psychologie kennen. Von den Professoren wird vermittelt, wie Menschen lernen und auf Anreize reagieren und wie lange man Dinge im  Kurzzeitgedächtnis behalten kann. Darüber hinaus wird in den Schwerpunktfächern Wissen aus den Bereichen der Werbe- und Marktpsychologie vermittelt. So sind die Studierenden der Wirtschaftspsychologie bzw. die Absolventen auf die psychologischen Anforderungen an die Werbung vorbereitet.

Was macht man danach?

Viele Absolventen des Studiums gehen, wie die Wirtschaftspsychologie Erfahrungen zeigen, nach dem Studium in Werbe- und Marketingagenturen oder kommen auf der anderen Seite, nämlich in Marketingabteilungen von Unternehmen und Konzernen, unter. Von da haben sie viele Möglichkeiten sich zu entwickeln. So können sie in Unternehmensberatungen für die Werbewelt arbeiten oder sich auch als Coaches selbständig machen. Zudem sind Wirtschaftspsychologen aufgrund ihres psychologischen Know-how-Backgrounds auch als Mitarbeiter in Personalabteilungen oder Personalberatungen begehrt.

Wo informiert man sich?

Das Internet bietet viele Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren. Egal ob man eine Wirtschaftspsychologie Fachhochschule oder Uni sucht, auf diesem speziellen Studienportal findet man alle Hochschulen nach Studienabschluss sortiert. So lässt sich schnell das passende Studium in der Umgebung bzw. der Wunsch-Hochschule finden. Dank vieler Foren im Internet kann man sich dann auch mit Wirtschaftspsychologie-Studierenden und Absolventen über die Studienerfahrungen unterhalten.


14
Jun 10

Kooperationen zwischen Mediendienstleistern sinnvoll

Gerade in der immer stärker werdenden Zeit des Online-Marketing werden Kooperationen zwischen Mediendienstleistern immer wichtiger. Diese jeweils auf bestimmte Teilbereiche spezialisierten Unternehmen können somit für Unternehmen aus Klein- und Mittelstand, Industrie, Verbänden oder Vereinen dafür Sorge tragen, dass das Unternehmen so gut wie möglich in der Öffentlichkeit dargestellt wird.

Entscheidende Teilbereiche sind dafür ein entsprechend ausgefeiltes Konzept, passende Marketingbestandteile, eine entsprechende strategische Planung und eben ein Netzwerk aus Profis, die sich um Print- und Online-Maßnahmen kümmern können. Denn das ist das Ziel einer gut funktionierenden Werbeagentur.

Diese Werbeagenturen bieten – je nach Struktur und angebotenem Portfolio – die Möglichkeit, dass man als Kunde alles aus einer Hand beziehen kann. Dass, was die Werbeagentur selbst nicht leisten kann, lässt sie von Ihren Freelancern und Kooperationspartnern ausführen und fertigen. Für den Kunden ist für das gesamte Projekt “Werbung” genau ein Ansprechpartner. Dies spart Unternehmen viel Zeit, da auf Basis des “All-inklusive” die Koordination der Teilprojekte ausbleibt bzw. durch den unmittelbaren Ansprechpartner erfolgt.

Werbung heißt für Unternehmen, dass man Geld in die Hand nehmen muss. Wie das Budget für Werbemaßnahmen eingesetzt wird, sollte man daher mit einem für die gesamten Kommunikationsmaßnahmen zuständigen Ansprechpartner besprechen und einen entsprechenden Budget- bzw. Maßnahmenplan für das nächstfolgende Jahr aufstellen.

Gerade, wenn ein Unternehmen z.B. in Fachpublikationen und Medien wirb, wird vielfach im Spätsommer bzw. Herbst des Jahres eine solche Mediaplanung aufgestellt bzw. erargeitet. Dadurch hat sowohl das Unternehmen als auch die verantwortliche Werbeagentur bereits eine gewisse Planungsmöglichkeit für das Folgejahr. Der Grundsatz ist abgeklärt und als Werbeagentur kann man die Detailplanung gehen. Durch die Vorlaufzeit, die man als Agentur damit hat, kann ein deutliches Mehr an Kreativität in die jeweiligen Projekte eingebunden werden.


28
Mai 10

Brettspiele vs Online-Games

Nur wenige Dinge haben die Gesellschaft und das Alltagsleben jedes Einzelnen in den letzten Jahren so nachhaltig verändert wie die Neuen Medien und insbesondere das Internet. Natürlich hat diese Revolution auch nicht vor den Türen der Kinderzimmer haltgemacht.

Kinder und Jugendliche haben sogar noch schneller ihren Zugang in die große und bunte Welt von Multimedia und World Wide Web gefunden als die meisten Erwachsenen. Intuitiv begreifen schon die Jüngsten auch komplexe Zusammenhänge und finden sich im Handumdrehen zurecht. Die Kleinen surfen durch das Netz, kommunizieren wie die Großen mit Freunden und Bekannten rund um den Globus und kennen Unmengen von Online-Games zum Zeitvertreib.

Angesichts der immensen Möglichkeiten scheinen die klassischen Brettspiele für Kinder ausgedient zu haben. Obwohl die Macher Jahr für Jahr neue, spannende Spiele auf die Bretter bringen und jede Menge unterhaltsame Klassiker in den Regalen liegen, hat der gemeinsame Spieleabend im Kreis von Freunden und Familie seinen Reiz verloren. Eine Entwicklung, die vielen Eltern Sorgenfalten auf die Stirn treibt, wenn das soziale Miteinander nur noch über den Computer stattfindet. Um dem Nachwuchs zu zeigen, dass auch ganz gewöhnliche Brettspiele jede Menge Spaß und Unterhaltung beinhalten können, sollten die Eltern ihre Kinder einfach mal „an die Hand nehmen“ und einen Spieletreff mit Freunden oder Verwandten organisieren. Ist die Runde erst einmal zugange, werden die Kleinen schnell entdecken, dass nicht nur die Online-Games eine Spaßgarantie eingebaut haben.

Ähnlich verhält es sich bei der Lernunterstützung für die Kinder, wo die weiten Online-Welten sicherlich viel Hilfe bieten, aber letztlich mit ihrer Unübersichtlichkeit genauso viel Verwirrung stiften können. Auch hier muss Althergebrachtes nicht veraltet sein: der Kinder-Lerncomputer hat noch lange nicht ausgedient, führt er doch behutsam aufgebaut zu echten Lern- und Wissensfortschritten bei den Kleinen, anstatt sie planlos mit Wissen zu überhäufen.