Posts Tagged: Klassiker


12
Nov 10

DSL – der Klassiker

Jeder hat schon einmal von DSL gehört, jeder kennt den Klassiker. Doch was bedeutet es eigentlich?

DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line, übersetzt bedeutet das Digitaler Teilnehmeranschluss. Es ist ein Oberbegriff für eine Übertragungstechnik, die schnelles Surfen im Internet und Datenübertragungen mit hohen Übertragungsraten über einfache Kupferleitungen ermöglicht.

Aber keine Sorge: Hier werden höhere Frequenzbereiche der Telefonkabel benutzt als bei der Übertragung von Sprachinformationen.

Der normale Sprachbereich wird beim Surfen nicht gestört und Telefonieren in Kombination mit der Nutzung des Internets kann parallel ablaufen.

Man kann also surfen und zugleich mit einem analogen Anschluss telefonieren, faxen oder telefonisch erreichbar bleiben – praktisch, nicht wahr?

DSL erlaubt zwar in Kupferleitungen halbwegs akzeptable Übertragungsraten, allerdings nur über kürzere Distanzen. Ein DSL-Splitter und ein DSL-Modem filtern auf der Teilnehmerseite die Signale und führen diese dem Pc zu.

Ein DSL-Anschluss lohnt sich dann, wenn man im Internet mehr machen möchte, als einfach nur E-mails verschicken. Hat man allerdings mehr vor, als nur einfaches Surfen sowie hier und da ein Download, sollte man auch die schnellere Variante in Betracht ziehen.

Mehrere Anbieter offerieren attraktive Flatrates, mit denen nicht nach Minuten im Internet abgerechnet wird. Bei Flatrates zahlt meinen einen festgelegten Preis im Monat und kann im Gegenzug so viel surfen wie man möchte – meistens gibt es die Internet-Flatrates auch in Verbindung mit Telefon-Flatrates.

Es gibt Angebote auf dem Markt, mit denen man in der Lage ist Spielfilme oder Fernsehsender über den DSL-Anschluss zu sehen, sogenanntes Video-on-Demand und Internet-TV. Auch hierfür ist der DSL-Anschluss unerlässlich.

Fernsehen in HD-Qualität ist allerdings ausschließlich mit der schnelleren Version des DSL, dem VDSL möglich.


28
Mai 10

Brettspiele vs Online-Games

Nur wenige Dinge haben die Gesellschaft und das Alltagsleben jedes Einzelnen in den letzten Jahren so nachhaltig verändert wie die Neuen Medien und insbesondere das Internet. Natürlich hat diese Revolution auch nicht vor den Türen der Kinderzimmer haltgemacht.

Kinder und Jugendliche haben sogar noch schneller ihren Zugang in die große und bunte Welt von Multimedia und World Wide Web gefunden als die meisten Erwachsenen. Intuitiv begreifen schon die Jüngsten auch komplexe Zusammenhänge und finden sich im Handumdrehen zurecht. Die Kleinen surfen durch das Netz, kommunizieren wie die Großen mit Freunden und Bekannten rund um den Globus und kennen Unmengen von Online-Games zum Zeitvertreib.

Angesichts der immensen Möglichkeiten scheinen die klassischen Brettspiele für Kinder ausgedient zu haben. Obwohl die Macher Jahr für Jahr neue, spannende Spiele auf die Bretter bringen und jede Menge unterhaltsame Klassiker in den Regalen liegen, hat der gemeinsame Spieleabend im Kreis von Freunden und Familie seinen Reiz verloren. Eine Entwicklung, die vielen Eltern Sorgenfalten auf die Stirn treibt, wenn das soziale Miteinander nur noch über den Computer stattfindet. Um dem Nachwuchs zu zeigen, dass auch ganz gewöhnliche Brettspiele jede Menge Spaß und Unterhaltung beinhalten können, sollten die Eltern ihre Kinder einfach mal „an die Hand nehmen“ und einen Spieletreff mit Freunden oder Verwandten organisieren. Ist die Runde erst einmal zugange, werden die Kleinen schnell entdecken, dass nicht nur die Online-Games eine Spaßgarantie eingebaut haben.

Ähnlich verhält es sich bei der Lernunterstützung für die Kinder, wo die weiten Online-Welten sicherlich viel Hilfe bieten, aber letztlich mit ihrer Unübersichtlichkeit genauso viel Verwirrung stiften können. Auch hier muss Althergebrachtes nicht veraltet sein: der Kinder-Lerncomputer hat noch lange nicht ausgedient, führt er doch behutsam aufgebaut zu echten Lern- und Wissensfortschritten bei den Kleinen, anstatt sie planlos mit Wissen zu überhäufen.