Wenn man sich ins Internet begibt und dort auf einem Wettportal seine Wetteinsätze macht oder ins Wettbüro geht und dort Einsätze platziert, so muss man sich natürlich auch die Frage stellen, mit wem man da denn eigentlich überhaupt wettet? Hier wird man zwangsweise mit dem Begriff des Buchmachers konfrontiert, doch wofür ist dieser zuständig und was hat das Ganze mit einem Wettbüro zu tun?
Der Buchmacher
Ein Buchmacher stellt die andere Seite einer Wette dar. Er bietet Wetten zu einer ganz bestimmten Quote an und er ist auch jener, der dann letztendlich die Gewinne ausbezahlt oder aber auch die Verluste einbehält. Für diesen Beruf muss man offiziell zugelassen sein, um ihn auszuüben und leider gibt es auch schwarze Schafe, die illegal den Buchmacher spielen. Man sollte also hier durchaus vorsichtig an die Sache herangehen. Schwarze Buchmacher bieten zwar oft bessere Quoten an, aber dafür ist auch weitaus mehr Risiko vorhanden.
Buchmacher bieten also Wetten zu einer bestimmten Quote an. Wichtig zu bemerken ist der Umstand, dass dieser die Quote zwar jederzeit ändern kann, bereits abgeschlossene Wetten jedoch mit genau jener Quote arbeiten, die zum Zeitpunkt der Platzierung aktuell war. Er kann sie also nicht nachträglich ändern, um weniger Gewinn ausbezahlen zu müssen.
Dieses Wettsystem hat natürlich einen großen Nachteil für den Buchmacher. Er kann nämlich sehr viel Geld verlieren. Um diesem Problem entgegenzuwirken bietet ein Buchmacher in der Regel quer durch den Gemüsegarten jede Wettmöglichkeit an, die existiert. Durch diesen Vorgang reduziert er seine Verlustmöglichkeiten drastisch und verdient trotzdem an der so genannten Arbitrage mit.
Wer sich also das nächste mal fragt, mit wem man da überhaupt wettet, der kennt nun die Antwort. Als Wettbüro bezeichnet man jene Instanz, die als Vermittler zwischen Spieler und Buchmacher dient. Es handelt sich hierbei also nicht um ein übergeordnetes Unternehmen, sondern lediglich um eine Transaktionsstelle.