Nach dem Abitur wollen viele ehemalige Schülerinnen und Schüler das richtige Studium finden. Die beliebtesten Fächer sind dabei die Rechtswissenschaften (besser bekannt als Jura), Volkswirtschaftslehre, Psychologie, Medizin und natürlich die Betriebswirtschaftslehre. Auch Studiengänge im Bereich Medien sind enorm begehrt, sei es Medienwissenschaften, Medienwirtschaft oder Media Management.
Wer sich aber schon immer für die glitzernde und anziehende Welt der Werbung und des Marketings interessiert hat, der ist mit einem Studium wie Medienmanagement oder Wirtschaftspsychologie gut beraten. „Wirtschaftspsychologie?“ wird sich der ein oder andere jetzt denken, „noch nie gehört.“ Da können wir Abhilfe schaffen und werden in den nächsten Zeilen einmal das Wirtschaftspsychologie Studium genauer beschreiben.
Was ist das?
Die Wirtschaftspsychologie entstand vor vielen Jahrzehnten aus der Kombination von Psychologie und Wirtschaftswissenschaften. Den Forscher ging es darum zu verstehen, wie sich Menschen im Umfeld der Marktwirtschaft bzw. der Ökonomie verhalten. Was veranlasst Menschen zum Kauf eines bestimmten Produkts? Wieso merken sie sich die eine Anzeige besser als die andere? Wie kann ich Aufmerksamkeit erregen und mein Produkt platzieren? Diese und viele weitere Fragen werden in der Wirtschaftspsychologie beantwortet.
Was lernt man?
Neben grundlegenden betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Fächern lernen die Studierenden auch die Bereiche der Psychologie kennen. Von den Professoren wird vermittelt, wie Menschen lernen und auf Anreize reagieren und wie lange man Dinge im Kurzzeitgedächtnis behalten kann. Darüber hinaus wird in den Schwerpunktfächern Wissen aus den Bereichen der Werbe- und Marktpsychologie vermittelt. So sind die Studierenden der Wirtschaftspsychologie bzw. die Absolventen auf die psychologischen Anforderungen an die Werbung vorbereitet.
Was macht man danach?
Viele Absolventen des Studiums gehen, wie die Wirtschaftspsychologie Erfahrungen zeigen, nach dem Studium in Werbe- und Marketingagenturen oder kommen auf der anderen Seite, nämlich in Marketingabteilungen von Unternehmen und Konzernen, unter. Von da haben sie viele Möglichkeiten sich zu entwickeln. So können sie in Unternehmensberatungen für die Werbewelt arbeiten oder sich auch als Coaches selbständig machen. Zudem sind Wirtschaftspsychologen aufgrund ihres psychologischen Know-how-Backgrounds auch als Mitarbeiter in Personalabteilungen oder Personalberatungen begehrt.
Wo informiert man sich?
Das Internet bietet viele Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren. Egal ob man eine Wirtschaftspsychologie Fachhochschule oder Uni sucht, auf diesem speziellen Studienportal findet man alle Hochschulen nach Studienabschluss sortiert. So lässt sich schnell das passende Studium in der Umgebung bzw. der Wunsch-Hochschule finden. Dank vieler Foren im Internet kann man sich dann auch mit Wirtschaftspsychologie-Studierenden und Absolventen über die Studienerfahrungen unterhalten.
Tags: Betriebswirtschaftslehre, Medien, Studium, Werbebranche