Nachdem ihn seine Freunde und sogar einige Kollegen schon davor gewarnt hatten, musste Karl-Heinz W. auf schmerzliche Weise erfahren, dass er jetzt wohl erstmal am Ende der Karriereleiter angekommen war. Nachdem er sich in seiner Firma, einem internationalen Konzern aus dem Bereich Konsumgüter, für eine neue, bessere Stelle beworben hatte, wurde ihm mit der Begründung abgesagt, dass er nicht entsprechend gut genug qualifiziert sei. In den Positionen im mittleren und vor allem oberen Management wäre die Grundbedingung, einen akademischen Abschluss vorweisen zu können. Karl-Heinz W. hatte aber nach seiner erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum Bürokaufmann erstmal in Ruhe Geld verdienen wollen und nicht sofort wieder auf die (Hoch)Schulbank gewollt. Dass ihm das nun zum Verhängnis werden würde, hatte er insgeheim dann doch irgendwie geahnt.
Nun stand er vor der Entscheidung, sich mit dem Ende der Karriereleiter und seinem gar nicht mal so schlechten Gehalt abzufinden oder eine Zeitlang eine Doppelbelastung in Kauf zu nehmen und im Studium neben dem Beruf einen Bachelorabschluss nachzuholen. Er entschied sich nach längerer Diskussion mit seiner Familie und seinen Freunden für ein Abendstudium. Da er das Glück hatte und es in Hamburg viele Anbieter solcher nebenberuflicher Studiengänge gibt, konnte er sich für sein Abendstudium in Hamburg auf der Webseite http://www.studieren-berufsbegleitend.de/berufsbegleitendes-studium-neben-beruf-plz-2 anhand mehrerer Kriterien die passende Hochschule aussuchen. Seine Wahl fiel auf eine Hochschule, die verschiedene Standorte in ganz Deutschland betreibt. So konnte er, zumindest bei einem beruflichen Wechsel zwischen den Metropolen Deutschlands, sein Studium am anderen Standort der Hochschule weiterführen.
Mit dem Abendstudium begann die Zeit der Enthaltsamkeit – Keine Partys am Freitag Abend, denn Samstags standen ja sechs Stunden Vorlesung auf dem Hochschulcampus an. Auch unter der Woche musste er zweimal früher das Büro verlassen, um pünktlich um 18:00 Uhr zur nächsten Vorlesung in der Hochschule zu sein. Das solch eine Doppelbelastung Berufstätigkeit und Studium anstrengend ist, steht außer Frage. Dank der Unterstützung seiner Familie und auch seines Arbeitgebers, der ihm pro Woche einen halben Tag Lern-Urlaub gab (so lange er die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit an den anderen Tagen erreichte), hat Karl-Heinz W. nun seinen Abschluss mit Bravour geschafft. Sein Arbeitgeber gratulierte ihm dazu herzlich und wie er neulich über den Flurfunk gehört hat, ist er auch schon im Gespräch für eine vakante Führungsposition im Unternehmen. Karriere durch Studieren neben dem Beruf – es funktioniert.